Aufstieg zur Schesaplana

"Nein, ich suche nicht die Gefahr; ich weiß, was ich suche: Ich suche das Leben."
(Aus Wind,Sand und Sterne von Antoine de Saint-Exupéry)


Am 11.10.2019, am Ende der Rätikonwoche, wagten wir den Aufstieg zur Schesaplana (2965m).
Von der Schesaplanahütte über den Schweizer Steig zum Gipfel und über die Gamsluggen zurück.
Am Tag zuvor hatte es noch heftig geschneit, aber die Wettervorhersage versprach einen absolut sonnigen und stabilen Tag. Einzig Eis und Schnee auf dem alpinen Pfad konnte unsere Tour gefährden.

Schon bald wurde der Pfad steil und felsig.

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Aber noch waren Weg und Makierungen gut zu sehen.
Das änderte sich ab ca. 2000 m. Immer mehr Schnee im alpinen Steig und auch Schneeverwehungen verlangten unsere gemeinsame Aufmerksamkeit. Eine steile, vereiste Stelle hätte uns fast zur Umkehr gebracht. Aber nach sorfältiger Äbwägung der Umstände wagten wir den weiteren Aufstieg.

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Auf dem Schesaplanasattel angekommen, den leichten Gipfelanstieg (noch ca. 300 Höhenmeter) vor Augen gabs erstmal ein Gruppenfoto.
Und schließlich gegen 13:00 Uhr erreichten wir das Gipfelkreuz.

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Eine kurze Pause war angesagt, die Tage im Oktober sind nicht mehr ganz so lange um ausgedehnte Rastzeiten einzuplanen.
Und wieder hinab zum Sattel, den Abstieg Richtung Totalphütte und über die Gamsluggen zurück zur Hütte musste noch bewältigt werden.

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Schon bald hatten wir einen wunderschönen Blick auf den Lünersee.

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Diese Seite war von heftigen Schneeverwehungen geprägt. Bei der Wegfindung stand man des öfteren hüfthoch im Schnee. Aber wir lagen noch gut im Zeitplan.

Nochmal eine kurze Pause. Einen Riegel essen, etwas Tee trinken und weiter.
Endlich haben wir den Übergang vor uns. Ein steiler verschneiter Pfad führt uns im Schatten hinauf zur Gamsluggen.
Die andere Seite des Übergangs begrüßt uns mit herrlicher Sonne und einem mit Drahtseilen versicherten, felsigen Abstieg.
Noch 1,5 Stunden und wir sind an der Hütte.

Dort hatten sich zwischenzeitlich viele Bergsteiger (für Samstag und Sonntag war perfektes Wetter angesagt) eingefunden, die uns nach den Verhältnissen auf dem Schweizer Steig fragten.
Nicht ohne Stolz die Tour geschafft zu haben, gaben wir ihnen gerne Auskunft.

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Wir freuen uns auf Bilder und Texte vorstand@dav-zw.de)

 

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